Der Bus ist beinahe reisefertig. Andy hat das notwendige Werkzeug drin und die Technik voll im Griff. Ich hab Küche und Vorräte, das „Badezimmer-Equipment“ und die Deko voll im Griff. Kleidermässig sind wir mit warmen Pijamas und Bettsocken ausgerüstet, Flanell-Duvet und eine Bettflasche sind auch parat – denn heute übernachten wir zum ersten Mal im Bus. Das muss jetzt einfach mal ausprobiert werden!
Angesagt sind so 2-4° und leichter Regen. Wir stellen den Bus heute Nacht in den Garten und falls die Heizung nicht hält was versprochen wurde, sind wir dann schnell zurück im warmen Bett.

Und fürs Sonntagmorgen-Frühstück ist alles vorbereitet: Frischback-Gipfeli für den Omnia-Camper-Ofen; Käse, Lachs, Kapern, Zwiebelsprossen und Meerrettichschaum; Orangensaft und natürlich Kaffee aus der Italo-Schraubmaschine…
Und so ist es gelaufen:
Es regnete nicht und war wärmer als vorhergesagt (etwa 5°). Unsere Bettwäsche ist super flauschig und warm, die Standheizung hat die ganze Nacht leise vor sich hin ventiliert und den Bus und uns bestens warm genug gehalten. Das Bett ist allerdings schon ziemlich hart (respektive die Matratze ist dünn) und man muss sich gern haben, sonst ist es nicht breit genug… Aber das ist ja für Andy und mich kein Problem! Wir wussten, dass es kuschelig wird ❤
Beide sind wir die ganze Nacht immer wieder aufgewacht, aber am nächsten Morgen zwitschern die Vögel und der Himmel erglüht in einem wunderschönen Morgenrot. Nach ein bisschen Ächz und Stöhn fühlt sich das Aufstehen und Zmörgele umso herrlicher an 🙂
Der Omnia-Ofen funktioniert perfekt für die Gipfeli.
Das Problem mit der dünnen Matratze haben wir wahrscheinlich schon gelöst, in dem wir zwei „förige“ Schlafsack-Mätteli, die sich selber aufblasen und etwa 2-3 cm dick werden, darunter legen. Konnten wir jetzt zwar noch nicht eine ganze Nacht lang ausprobieren, aber das Probeliegen hat sich zumindest schon mal viel besser angefühlt.
Besonders froh sind wir, dass trotz Licht, Kühschrank, Heizung und Handy-Laden etc. die zweite Batterie locker auch ohne Zusatzstrom von aussen gehalten hat. Das bedeutet, dass wir auf Reisen durchaus auch mal autark irgendwo in der Wildnis übernachten können, ohne dass uns gleich der „Pfuus“ ausgeht.
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