aktualisiert Oktober 26
Ausbau, Umbauten und Equipment
Hier beschreiben wir euch unser Baby und zwar so, wie der Bus heute daher kommt, mit allen Anpassungen und Verbesserungen, seit wir ihn am 15. November 2019 gekauft haben. Da ist schon enorm viel passiert und inzwischen ist er sowasvon auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten – das ist kein Camper „ab Stange“ mehr.
Wer sich interessiert, wie sich das alles entwickelt hat, der findet unter „wie alles begann“ eine sehr detaillierte, chronologische Auflistung mit unseren Gedanken und Überlegungen, bevor wir uns überhaupt für ein Modell entschieden haben und dann eine Erzählung mit allen Veränderungen, schön der Reihe nach, wie wir bis heute gemacht haben.
Grundriss
Speziell bei diesem Camper (da werden wir auch immer wieder mal drauf angesprochen, weil es halt ungewohnt ist):
Der Einstieg ins Hochdach ist hinten und dort ist es dann auch hoch ;-), also genau andersrum als bei einem VW California!

Fahrzeug: Motorisierung und Ausstattung allgemein
- VW Westfalia T6 Langversion mit Kepler One-Ausbau
- Baujahr 2019, Kilometerstand beim Kauf ca. 10’500 km
- 204 PS (150 kW, Hubraum 1968 cm3)
- Diesel 7-Gang Automatik-Getriebe 4 Motion 3T
- Länge mit Heckträger: 5.56 m
- Breite 2.25 m mit Spiegeln, 2.07 m mit eingeklappten Spiegeln und ohne Spiegel 1.94 m
- Diesel-Tank 70 Liter (Reserve 10 Liter)
- AdBlue 14 Liter (separat)
- Standheizung von Webasto (braucht ca. 1 Liter Diesel pro 4 Stunden volle Pulle heizen)
- Fiamma Markise F35 Pro
Unsere Anpassungen ans Fahrzeug
- VB 4C Vollluftfahrwerk mit Notbelüftung und Autolevel-Nivellier-Funktion: Die Keile konnten wir danach entsorgen 😉
- Höhe des Fahrzeugs seit Einbau des Luftfahrwerks:
– im Standardmodus 2.04 m
– im Sportmodus 2.01 m
– im Parkmodus 1.96 m (maximal 30 kmh)
– im Offroadmodus 2.07 m (maximal 30 kmh)
– Zur Not kann man manuell die Höhe nochmals um 3 cm verstellen, das funktioniert im Parkmodus nach unten und im Offroadmodus nach oben. Also tiefste Möglichkeit 1.94 m und höchste Möglichkeit 2.10 m! So schleicht man allerdings mit maximal 5 kmh und es piepst auch die ganze Zeit. Aber eben: für einen Notfall kann es nützlich sein und das haben wir auch schon mal ausprobiert 🙂 - ARB-Kompressor 12 Volt mit 6 m Schlauch und Manometer
- Auflastung auf 3,5 Tonnen
– vorne maximal 1’710 kg
– hinten maximal 1’950 kg
– effektives Gewicht vollgepackt und reisefertig inklusive uns: 3’460 kg !!! - 17 Zoll schwarze Stahl-Offroad-Felgen (auch am Reserverad)
- AT-Reifen von BF Goodrich (KO2 225/65/17), 4+1 (inklusive Reserverad ist Pflicht)
- Marderschutz 7 PLUS-MINUS Hochspannungsgerät mit Ultraschall (es piepst, für uns zum Glück unhörbar, und falls der freche Marder nochmal zubeisst, kriegt er einen Stromschlag ab)
- Sitzheizung: Sie wurde von unserer Vorbesitzerin nachträglich eingebaut, wir mussten sie aber neu verkabeln lassen, damit sie funktioniert
- Zusatz-LED-Scheinwerfer (offroad-tauglich) von Lazar Lamps, übers Fernlicht geschaltet
- 2 zusätzliche Lithium-Eisen-Batterien unter beiden Sitzen vorne
- Gas: Randerhöhung für die Gasflasche und natürlich ein Gasmelder
- 4 Schnallen aussen montiert (je 2 vorne und hinten), um das Aufstelldach besser runterziehen zu können
- 2 stabile Halterungen für die Markise (ist uns beim ersten Windstoss fast davongeflogen)
- Fliegengitter mit Regenschutz beim Seitenfenster (fix montiert, kann auch beim Fahren offen bleiben)
- Verstärkter Heckträger mit 1600 N Gasdruckdämpfern (denn das Reserverad und die Aufbewahrungsbox aus Riffelblech sind mega schwer)
Original–Innenausbau von Westfalia: Kepler One
- drehbare Sitze vorne
- Lounge mit zwei weiteren Sitzplätzen mit Gurten (das Fahrzeug ist auf 4 Personen zugelassen)
- 2-Flammen-Kochherd (Gas), Marke Can (Italien)
- eckiges Waschbecken mit super wackeligem Wasserhahn ( Marke Comet)
- 51 Liter Kühlschrank (mit Strom betrieben) von Vitrifrigo, inklusive kleinem Tiefkühlfach, das auch tatsächlich gut funtkioniert – brauchen täten wir es aber nicht unbedingt!
- Chemo-Toilette
- Frischwasser 40 Liter und 10 Liter im gasbetriebenen Warmwasser-Boiler von Truma: Diese Menge Wasser reicht uns locker für mehrere Tage, zusätzlich haben wir immer mindestens 3 Liter Trinkwasser in Flaschen dabei (und zum Auffüllen des Tanks benützen wir einen sehr praktischen, faltbaren 10 Liter Wasserkanister, falls kein Schlauch da ist)
- Abwasser 36 Liter
- Gasflasche Typ 907/2,75 kg von Campinggaz, zur Sicherheit haben wir noch eine zweite immer dabei
- doppeltüriger Kleiderschrank: Jede Seite ist 28 cm breit, 37 cm tief und 74 cm hoch (mit je 3 Fächern)
- viel Stauraum: diverse Schubladen und Kästchen für Geschirr, Vorräte, etc. (Stauraum ist beim Kepler-Ausbau wirklich genug da)
- Bett im Hochdach (1.15 x 1.90) mit sehr dünner Matratze auf Tellerfedern
- 2. Bett unten: Die „Lounge“ kann man zu einem zweiten Bett umbauen, das aus diversen einzelnen Matratzenteilen zusammengesetzt ist, diese füllen dann den ganzen Platz unten und besonders bequem ist es auch nicht
unsere Anpassungen an den Innenausbau
- Umbau Küche 1: Robuster, neuer Wasserhahn von KWC, drehbar, mit Brause, ausziehbar und mit Einhandmischer für heisses und kaltes Wasser (der alte Hahn war dermassen wackelig, der ist uns immer wieder „abgespickt“ und dann spritzte es durch die halbe Küche)
- Umbau Küche 2: Seifenspender, an der Wand beim Spülbecken montiert und Vorreiber fürs zuverlässige Fixieren der Glas-Abdeckung von Herd und Spüle
- Umbau Küche 3: Besteck und Kleinkram in der Küchenschublade: Einteilung nach Mass aus Aluminium
- Zusätzlicher Stauraum: Die Matratzenteile fürs untere Bett haben wir entfernt. Wir brauchen kein unbequemes Bett, welches aus zig Teilen zusammengesetzt wird, sondern mehr Platz für unseren Kram. Wenn wir wirklich mal wegen Sturm oder Kälte nicht oben schlafen können, gehen wir ins Hotel 😉 Dafür hat Andy in dem jetzt leeren, hohen, schmalen Schrank Regale aus massivem Aluminium-Riffelblech eingebaut. Hier versorgen wir Ersatz-Luftmatratze, Tarp, faltbares Klavier, Necessaire, diverse Einkaufstüten samt Inhalt… und unsere Jacken – alles lässt sich mit Gummischnüren absperren, damit es beim Fahren drin bleibt
- stabile Riffelblech-Tablare im Kleiderschrank, die für uns unbrauchbare Kleiderbügel-Stange ist weg. Wer braucht so was in einem Camper? Die Tablare kommen jetzt auch bis ganz nach vorn zur Schranktüre, so dass man den ganzen Platz ausnützen kann. Im Kleiderschrank hat genug Wäsche für eine 4 wöchige Reise für 2 Personen Platz (in kleinen und grossen Kompressionstaschen von Thule), ausser die Jacken, die stopfen wir ins schmale, offene Fach hinter der Lounge.
- Cockpit-Verdunkelung und Isolation mit Magneten (die Originalteile mit Saugnäpfen haben uns nicht begeistert), sie werden während der Fahrt auf dem Bett gelagert
- Teppich (aus handelsüblichen Schmutzschleusen zusammengebastelt), lässt sich mit einer guten Katzenhaar-Bürste in nullkommanix reinigen
- Bettunterlage (die Original-Matratze ist grauenhaft dünn): Luftmatratze von Klymit, die lässt sich in 60 Sekunden mit der dazu passenden Mini-Luftpumpe aufblasen und mit dieser, zusätzlich unter der dünnen Originalmatratze, schläft es sich wirklich bequem! Natürlich haben wir für die Pumpe auch Ersatz dabei. Man kann aber auch manuell (oder heisst das jetzt oral?) aufblasen…
- 2 Ventilatoren, mit Spezial-Befestigung (ist einfach schon super, wenn ein Handwerker Teil des Teams ist!), die unseren Schlafplatz (ein bisschen) belüften
- WC – die allerbeste Anpassung überhaupt, können wir nur empfehlen: Das stinkende Chemie-WC hat Andy rausgerissen und mit einer Trelino L Trocken-Trenntoilette ersetzt. Aber nicht nur! Gleichzeitig hat er da auch ein Gefäss für das Streu (gehäckselten Hanf, eigentlich für Pferdeställe) sowie eine WC- und Haushalt-Papier-Halterung eingebaut und vor allem einen Tritt, genau in der richtigen Höhe und Grösse, damit wir älteren Semester auch sicher und bequem ins Bett und wieder runter klettern können 😊😊😊
- Aussen-Sitzplatz: Hinter dem schräg eingebauten Trelino-WC haben wunderbar unsere 4 Campingstühle von Helinox Platz (von aussen gut zugänglich), der Campingtisch von Arebos ist an der Wand hinter dem Kleiderschank fixiert. Der Tisch ist richtig gross (120 x 70 cm), da kann man auch noch den Grill drauf stellen. Die Tischbeine sind individuell höhenverstellbar (sehr praktisch auf unebenem Terrain), die Latten aus Alu sind witterungsbeständig und er hat sogar noch eine abnehmbare Netzablage (unter der Tischplatte) dazu. Mit diesen Möbeln sind wir rundum zufrieden.
- Mückenschutz: Superpraktisches VanQuito-Fliegengitter für die Schiebetüre (Fine-Mesh gegen Midges) , mit Klett befestigt, der Durchgang schliesst sich mit Magneten und ohne mühsamen Reissverschluss.
Wie wir unseren Kleinkram organisieren
Grundsätzlich empfehlen wir unbedingt in viele möglichst kleine Behälter, Taschen, Schränklein etc. zu investieren. Grosse Kisten sind unserer Meinung nach einfach völlig unpraktisch, wenn man etwas sucht. Im Bus fehlt der Platz, um alles auszubreiten, bis man zuunterst angekommen und hoffentlich fündig geworden ist. Ebenso finden wir es wichtig und praktisch, wenn Zeug für aussen (Stühle, Campingtisch, Kabelrolle etc.) auch von aussen zugänglich ist, z.B. in der Heckbox oder bei offener Hecktüre von hinten herausnehmbar. Das hat sich für uns enorm bewährt.
- An der Schiebetür hat Andy eine Verschalung mit 3 Fächern „Kiravans Doorstore“ angebracht (für Badelatschen, Feuerlöscher, Extra-Plastiksäcke, Föhn, etc. – Sachen, die man dort aufbewahrt, werden allerdings schmutzig und beim Campen im Regen eventuell auch nass. Das muss man wissen, zuerst hatten wir dort nämlich Socken und Unterwäsche… – das war keine gute Idee!)
- Abfalleimer in beiden Seitentüren, auf der Fahrerseite ist es wirklich ein Mülleimer für unterwegs, auf der Beifahrerseite ist er mit unserem Lieblings-Knabberzeug für lange Fahrten gefüllt: Gummibärli und Raffaello
- Diverse Haken überall im Bus zum Festzurren von allem, was nicht rumfliegen sollte, und eine Wäscheleine, falls wir während der Fahrt nasse Klamotten aufhängen müssen.
- Sonnenblenden-Organizer (Stifte, Zettel, Quittungen, Ausweise etc.)
- Mole-Platten mit Taschen an der Rückseite der Sitze und 3 Taschen für den Sockel des Beifahrersitzes von Tasmanian Tiger für Medikamente, Ladekabel, Mückenschutz, meine Sammlung mit schönen Steinen, Muscheln, Zeichnungszeug, Haarklammern, etc.
- Nachttischli-Box: Auf dem Kleiderschrank, zugänglich vom Bett, eine Box für Brille, Kleenex und Gehörschutz für den Mann (auch wenn wir beide ab und zu mal schnarchen)
- Ergänzung Küche: ein Skotti-Grill mit Deckel und ein beschichteter OMNIA-Ofen ergänzen unsere Küche tipptopp (der Grill wird in der Aussenbox aufbewahrt, denn nach Gebrauch stinkt er doch ganz ordentlich…) Ausserdem: Auf dem mittleren Schrank: Gemüsefach mit Gummischnüren für Zwiebeln, Knoblauch, Zitronen, Ingwer etc. – damit nichts herumfliegt, wenn wir mal zügig in die Kurve liegen 😉
Navigation, Technisches Equipment, Strom, etc.
- Garmin Camper-Navi 770 (Ersatz ist auch dabei)
- Halterung für iPhones im Cockpit (Zweitmeinung von Google Maps und gleichzeitiges aufladen und/oder manchmal auch kühlen mit den dahinterliegenden Luftdüsen der Klimaanlage)
- Starlink: auf Reisen ist es fest montiert neben der Aufbewahrungsbox am Heck und wird für alles benutzt, was man online machen will: Bloggen, Reise planen, navigieren, Home-Office, Internet-Recherche unterwegs, telefonieren (mit WhatsApp), Filme streamen… Dank Starlink brauchen wir kein teures Ausland-Handy-Abo, denn das läuft die ganze Zeit und macht uns ein zuverlässiges W-Lan. Hinter dem Fahrersitz gibt es dafür auch noch eine stabile, oben offene „Riffelblech-Box“. Andy hat sie so konstruiert, dass man sie auch als Tritt benutzen kann, um 30 cm grösser zu werden (auch das ist immer wieder mal sehr praktisch)
- CB-Funk von Albrecht AE 6110 mit Aussenantenne und 2 Handgeräten
- Boombox: Gaaaaanz wichtig ist für uns gute Musik 🙂 !!!
- Laptop, für einen netten Netflix-Abend, aber auch fürs Homeoffice (sogar ausgerüstet mit einem Zusatzbildschirm, denn die kleinen Zahlen in der Buchhaltung müssen stimmen)
- Strom: Zwischen den Sitzen hat Andy eine massive Mittelkonsole mit Powerstation, Schirmhalter und Reisedokumenten-Ablage montiert. Alles wird von einem stabilen Blech geschützt, falls ich mal drauftrample aus Versehen und die Sitze lassen sich trotzdem noch gut drehen. Hier können wir sogar auch den PC einstecken, falls wir keinen Landstrom haben. Alles Andere, was wir so dabei haben, ist über USB aufladbar (läuft mit Akku, Batterie oder 12 Volt), nur der Laptop (und der Föhn und der Rasierer für die Haare) nicht
- Kabelrolle und Anschlusskabel Adapter werden in der Aussenbox hinten aufbewahrt
- Film und Foto: Früher hatten wir sehr viel Kamera-Equipment von Nikon dabei. Heute nur noch die Drohne Dji Avata 2 (in einer gepolsterten Tasche auf dem Rücksitz) und im Cockpit die kleine Dji Osmo pocket 3, fix montiert (geile offroad-Fahrten müssen schon auch dokumentiert sein). Auch mit unseren iPhones 16 pro kann man wirklich gute Bilder machen 🙂 – das erspart uns den riesigen Nikon-Koffer, den wir früher immer dabei hatten.
Sicherheit & besonderes Equipment zum Bergen
- Bearlock-Diebstahlschutz
- Notfall-Apotheke im Cockpitdach, jederzeit zugänglich! Dazu auch noch je ein Medi-Kit hinter der Sitz-Kopfstützen
- 2 Abschlepp-Haken vorne zum Bergen, aus hochfestem Stahl, leuchtend rot beschichtet (sind aber im normalen Strassenverkehr nicht zugelassen, deshalb demontierbar)
- 2 Kunststoff-Sandbleche, orange, von MaxTrax auf Airline-Schienen von Hess Campers montiert
- Rockslider links und rechts, auf eine Bodenplatte haben wir verzichtet, weil sie auch gleichzeitig schön viel Schlamm und Dreck aufsammeln kann und das Fahrzeug schlechter abkühlen kann (wir fahren ja nicht oft offroad, aber häufig auch Autobahn)
- Feuerlöscher, gut zugänglich in der Schiebetür
- 2 Mini-Hebekissen von VETTER Typ V10 / 8 bar Aramid (Hebekraft je 9’600 kg)
- Habegger HIT-10 Profi-Ausrüstung (Nennlast 1’000 kg), dazu:
– 20 m Draht-Seil
– Rundschlinge (1 t / 1 m)
– 2 Schäkel (1,5 t)
– 2 Gurte (je 10 m)
– 1 Umlenkrolle - Schneeketten
- Pannen-Blinklichter
- Licht allgemein: Laternen und diverse Taschen- und Stirnlampen
- diverses Werkzeug: Schaufel, Säge, Axt und Akkubohrmaschine, sowie 4 stabile, quadratische Holzbretter (ca. 40×40 cm, kann man für vieles brauchen, auch als Keil-Ersatz, wenn das Luftfahrwerk an seine Grenzen stösst)
- Grundausstattung an Kleinwerkzeug und Schrauben etc. sowie Ersatz für Motorenöl und Sicherungen aller Art
- ODBC Lesegerät und zwar das Gleiche, welches auch der Garagist unseres Vertrauens benützt. So können wir anrufen im Notfall und uns beraten lassen
Allerlei
- Aschenbecher mit „Anti-Stink“-Verschluss
- Andys Zigarren-Koffer ist hinter dem Rücksitz versteckt, da haben 50 Stück aus Dom-Rep drin Platz, die dürfen aber zwingend und nur draussen geraucht werden!!!
- Blumentopf für Kräuter (Rosmarin, Minze oder Thymian) hinter dem Fahrersitz über dem Tisch – wenn wir stehen, wird der Topf auf den Tisch gezügelt: Ein bisschen Garten muss sein!
- Yogamatte über der Lounge an der Wand montiert – sollte etwas öfter benutzt werden, aber immerhin ist sie dabei
- Kürzlich haben wir uns ganz schönes, buntes, handgemachtes Email-Geschirr von YIV geleistet, die mit der renommierten österreichischen Firma Riess zusammenarbeiten, dazu auch richtige Weingläser aus Glas
- ein Foto-Plakat unserer Liebsten hängt an der Heckscheibe (ifolor macht so was – klebt super auf Glas)
- Zeug zum zeichnen, Bibliothek (2 Trelino-Reader) und die neueste Errungenschaft (ein Geschenk von Andy): ein faltbares Klavier (sowas gibt’s tatsächlich, mit voller Klaviatur und Pedal – und es tönt wenn die Boombox angehängt ist einigermassen passabel)
- Ferngläser
- Bettflasche
- Deko: Lichterkette, Traumfänger, Sterne und „Ängeli“, auch ein Schädel (auf der Anhänger-Kupplung)
- Kuscheldecke, Kerzen und Kissen – unser Bus ist auch ein sehr gemütliches Zuhause 🙂
Room-Tour 2026
Videos bearbeiten und Social Media-Content produzieren macht mir inzwischen viel Spass und ich lerne auch immer wieder Neues dazu. Nach unserer Offroad-Tour im Herbst 26 mussten wir den Bus so gründlich reinigen, dass sich dadurch eigentlich die perfekte Gelegenheit ergab, ein neues Room-Tour-Video zu gestalten. Unser Zuhause auf Rädern hat nämlich in den letzten 4 Jahren ein ziemlich verändertes Innenleben bekommen!
Room-Tour 2022
Schweizerdeutsch und ziemlich verwackelt (mein erster Versuch aus dem Jahr 2022):
In der Unterrubrik „Wie alles begann“ findet ihr chronologisch:
– Gedanken und Vorüberlegungen, lange bevor wir überhaupt zum ersten Mal einen VW California gemietet haben
– Überlegungen, die wir zur Auswahl „unseres“ Lieblingsmodells angestellt haben
– Schwierigkeiten und Fragen, bis wir unseren Lieblingsbus schlussendlich doch gefunden und gekauft haben
– Alle Umbauten und Anpassungen der Reihe nach, mit Details zu unseren Überlegungen dazu, inklusive Pleiten, Pech und Pannen.
Vielleicht hilft das all jenen, die vielleicht jetzt grad in der gleichen Situation stecken wie wir 2019 und nach Informationen suchen.
