unterwegs zur Westküste

Nach dem Museum wollen wir auf den höchsten Pass Norwegens , den Sognefjellet. Doch die Navis sind sich nicht einig – wir entscheiden uns für das falsche und landen bei immer stärkerem Wind und Regen irgendwo im nirgendwo auf über 1000 m über Meer.

Wir suchen etwas neben der Strasse ein geschütztes Plätzchen und finden eins. Schöne Aussicht und weit und breit nur Natur. Verkehr hat es auch keinen. Man hört nur Wind und Tropfen.

Unsere erste „Wild campen“ -Erfahrung 😎 bei garstigem Wetter ist mit Standheizung und Gerstensuppe ganz gemütlich…

Als wir nach der stürmischen Nacht weiter wollen , wird klar warum hier kein Verkehr war…

Dieses Schild vor 30km hätten wir vielleicht doch nicht ignorieren sollen?🤣… ist aber nicht schlimm, die erste Nacht „Freistehen“ war es wert!!!

Wir fahren zurück zur E16, weiter nach Flåm und dort mit der alten “Flåmsbana“ von Meereshöhe (Aurlandfjord) rauf in die Berge und zurück!

Die Norweger können das mit den langen Tunnels (24km Lærdaltunnelen auf dem Weg nach Flåm) und mit den Kehrtunnels für Züge auch. Die Aussicht ins steile Tal und auf die schneebedeckten Berge ist schon aussergewöhnlich. Die vielen teils sehr hohen und breiten Wasserfälle sind sehr eindrücklich – besonders der riesige Kjonsfall von ganz nahe inklusive der mystisch-kitschigen Show-Einlage🤩

Von wegen Show: Spezialbeleuchtung á la Polarlichter in den langen Strassentunnels… auch ein guter Wow-Effekt 😊

Unterwegs nach Voss

In Voss, über dem Dorf am Waldrand, finden wir einen offiziellen gratis Standplatz und stellen unser Schlamm-Camp im Regen auf … ja, das Wetter ist etwas frustrierend!!! Aber schlussendlich sitzen wir zu viert im Bus, Sebi mit Gitarre (ja auch die hat noch Platz 😊) und verbringen einen herrlich friedlichen und feucht-fröhlichen Abend miteinander 🎶😍


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