Südschweden

Nach einer Hotelübernachtung in der Nähe des Flughafens (mit feinem Znacht) bringt Sebi Inês auf ihren Flug Oslo-Zürich und wir fahren direkt Richtung Grenze.

Wir merken nicht viel vom Grenzübertritt, es sieht alles aus wie vorher und regnet wieder mal… Sebi treffen wir auf einem kleinen Zeltplatz an einem Fischersee Nähe Karstad. Dort passiert dann beim Kochen eine kleine Katastrophe: die Nissan-Heckscheibe zerbricht beim Zuschlagen in zehntausend Stücke, weil die Gitarre irgendwie dazwischen klemmt… Mist!!!! 😳😤😤😤

Erst mal die Sauerei wegmachen, bei inzwischen strömendem Regen!!! Dann eine gute Notlösung er-finden, denn in der Kabine auf der Ladebrücke des Pickups ist eigentlich auch Sebi‘s Schlafplatz.

Doch mit Tarp ist schon bald der trockene Schlafplatz gesichert und dank feiner Pasta mit Tomatensauce und im Omnia selbst gebackenem Tirolerkuchen wird der Abend doch noch nett.

Am nächsten Morgen scheint die Sonne. Wir finden trotz vier Versuchen niemanden, bei dem wir die Übernachtung bezahlen könnten. Also fahren wir halt trotzdem los.

Das Tarp hält auch bei mehr als 100 km/h – Ja, in Schweden darf man wieder schneller fahren😉
Schöner Gedenkhain bei Edsleskogs Kyrka

Wir besuchen das Vitlycke Museum bei Tanum. Dort wurden 4000 Jahre alte Felszeichnungen gefunden, die UNESCO Weltkulturerbe sind. Neben dem Museum gibt es noch ein kleines Bronzezeit-Dorf. Schön gemachte Ausstellung und nach kurzer Wanderung kann man die im Birkenwald verteilten Originale der uralten Kunst anschauen. Friedlich und eindrücklich.

Überall sind plötzlich bestens zurecht gemachte Amischlitten aus den 50er & 60er Jahren unterwegs – ein grosser Parkplatz voll davon! Alle johlen und haben Freude, eine Riesenshow. Leider haben wir keine Fotos gemacht…

Wir müssen Vorräte auffüllen.

Sue ist geschrumpft 😂

In einem extrem gigantischen Coop kaufen wir wieder mal viel zu viel ein und fahren dann noch etwa eine Stunde zum Stenrösets Camping in Trollhättan. Dort ergattern wir einen der letzten Plätze. Trotz Vollbelegung ein voll sympathischer Zeltplatz: sehr freundliche Rezeption mit kleinem Shop und Beizli, supersaubere Sanitäranlagen, Minigolf, Pool, schöner Spielplatz und grosse Parzellen. Salat und Cervelats zum Znacht und Pläne schmieden wie es weitergehen soll.

Am nächsten Tag blochen wir auf der E6 südwärts bis Kopenhagen, es sind gut vier Stunden Fahrzeit. Einige Eindrücke von unterwegs:

Vor der Öresundbrücke (7.845km lang, es ist die längste Schrägseilbrücke weltweit!) gibt’s noch einen Fotostopp – auch zum wieder „wach werden“… Es tut gut, nach der stundenlangen Autofahrt aufs Pier hinaus zu laufen und sich den Meerwind um die Ohren blasen zu lassen.

Der BroBizz piepst zum ersten Mal und die Schranke für die Brückenmaut geht hoch 👍👍👍 auf dieses Geräusch hat Andy schon die längste Zeit gewartet. Sue fährt die Brücke und den anschliessenden Tunnel (unter dem Meer) von Malmö bis Kopenhagen in gemächlichem Tempo (es ist zweispurig und man darf 110 km/h fahren). Auch hier merkt man gar nichts vom Grenzübertritt.

Wir finden unser Hotel und auch zwei sichere Parkplätze nebeneinander ganz in der Nähe („green zone“ = einigermassen zahlbar ganz praktisch per App).


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