Naja – eher zurück in den Süden. Die Ferien sind fast vorbei und wir fahren wieder in die Schweiz.

Es fällt mir etwas schwer, mich vom Meer zu verabschieden… aber ehrlich gesagt, freue ich mich auch wieder aufs grosse Zuhause. Der Bus ist ein voll gutes kleines Zuhause und es hat auch alles wunderbar „verhebt“. Er ist genau auf unsere Bedürfnisse ausgelegt und eingerichtet. Wir haben ja wirklich viele Extras und Verbesserungen eingebaut oder auch einbauen lassen. Aber jede einzelne davon hat sich gelohnt und ist für uns praktisch, nötig und stimmig. Sogar den CB-Funk hat sich beim Unterwegs-Sein mit einem zweiten Auto als total nützlich und hilfreich erwiesen.
Nach Rømø ist vor Rømø – dort gefällt es uns und da waren wir sicher nicht zum letzten Mal. Aber für dieses Jahr leider schon.

Wir starten die Rückreise mit etwa 6 Stunden Autobahn und allem was dabei wohl oder übel dazugehört: Sehr viele Lastwagen und Baustellen, einige grössere und mittlere Staus, ab und an mal 150 fahren, grausige Raststätten und feine selbstgemachte Sandwiches, Kaffee, noch mehr Kaffee (oder Cola/RedBull), Süsses und Salziges, laute Lieblingsmusik zum mitsingen und Laune behalten…

In Bad Gandersheim übernachten wir auf einem Bauernhof mit lustigen Ziegen, Schweinen, Pferden, einem lauten Esel und einem noch lauteren Mähdrescher, der bis nach Mitternacht den Acker nebenan bearbeitet hat… es gibt Fajitas und den zweiten schönen Sonnenuntergang auf unserer Reise (der erste war auf der Fähre Kiel-Oslo).





Die Schweine hier grunzen die ganze Zeit so herzig. Sie passen auch ziemlich gut zu uns: Beide Autos sind extrem sandig-schlammig aussen (vom Strand) und innen ist in jeder freien Lücke Dreckwäsche versteckt. Andy und ich haben grad noch einen letzten Satz saubere Kleider für das Nachtessen mit Susanna in Nürnberg🤞😉
Unterwegs wird es immer wärmer. Wir können sogar noch eines der Extras ausprobieren (den Kompressor), da die Reifen des Nissans scheinbar Luft brauchen. War dann aber doch nicht so… doch im Falle des Falles: Nice to have!

Hier könnte man auch noch ein bisschen Dreckwäsche versorgen, meint Sebi 😉 es hat ja noch so viel Platz unter der Motorhaube!

In Nürnberg kommen wir am zweiten Tag der Rückreise an. Jetzt sind wir im hitzigen Europa angelangt. 30 Grad und alle Wiesen verdorrt. Aber vielleicht haben wir das schlechte Wetter im Gepäck? Kaum angekommen, beginnt es zu tröpfeln… die Temperaturen werden angenehm und alle freuen sich über den leichten Regen. Wenigstens etwas – für Pflanzen, Tiere und Menschen ist diese lang anhaltende Hitze schwer und es bräuchte dringend noch viel mehr Nass von oben.

Wir kriegen leckeren Zwetschgenkuchen von Ursula und kochen später (nach einer so wohltuenden Dusche) eine Riesenschüssel Salat, Ofenkartoffeln und fränkische Bratwürste. Dazu ein paar Gläser Wein und viel erzählen – ein schöner Abend! Vielen Dank Susanna für die herzliche Gastfreundschaft!

Sogar Manövrier-König Andy brauchte eine Weile, um unseren Bus aus diesem Parkplatz wieder rauszukriegen, ohne den Briefkasten abzureissen… noch ein paar Einkäufe tätigen und dann definitiv „nach Hause“ ins Navi eingeben!
5851 km sind wir gefahren und 1000 km haben wir uns mit der Fähre Kiel-Oslo noch erspart. Mit flach gedrücktem Po, leicht verkrampften Knochen, aber zufrieden und dankbar kommen wir um halb 4 Uhr nachmittags in Seon an. Auf der ganzen langen Reise ist alles gut gegangen. Wir haben viel gesehen und viel erlebt. Wir haben das widrige Wetter ausgehalten und das beste draus gemacht. Das Haus steht auch noch. Im Garten ist viel gewachsen und wenig verdorrt. Es hat Tomaten 🍅 🍅🍅Alles tipptopp 😊🤩😎!!!

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