Ans Meer in Ligurien

Nach einer sehr gemütlichen, ruhigen (abgesehen vom Frosch-Konzert) und friedlichen Nacht …

…werden wir um 6 Uhr früh von lautem Vogelgezwitscher und dem Trommeln, das kleine Birnen verursachen, wenn sie aufs Autodach fallen, geweckt.

Ursprünglich hätten wir ja die 5 Dörfer der Cinque Terre besuchen wollen. Das kann man nur mit Zug oder Boot. Dieses Gebiet ist extrem touristisch und da wir im Voraus keine Übernachtungsmöglichkeit gefunden hatten und sowieso Schlechtwetter angesagt war, entschieden wir uns noch vor der Abreise schnell weiter südlich zu fahren.

Nun gibt’s blauen Himmel und die Sonne scheint – und wir fühlen uns fit und voller Tatendrang. Nach zwei Kaffee sind wir on the road Richtung Genua.

etwa 50 km nur Schlangenlinien fahren und LKWs hatte es auch genug, auch wenn man hier grad keinen sieht…

Die Autobahn ist extrem kurvig, das findet sogar Andy. Wir müssen uns mit Brioche (süsse Croissants mit Vanillecreme und Nutella gefüllt) und leckerem Caffè vom „Autogrill“ stärken😊

In Portovenere (neben La Spezia und südlich der Cinque Terre) suchen wir lange nach einem Parkplatz und laufen dann zurück zum herzigen kleinen Städtchen.

Das lohnt sich. Es gibt eine hübsche Strandpromenade und im Ort hat es zwar viele Touristen, aber sie verteilen sich auch gut in die zahlreichen Beizli. Wir laufen bis ganz ans Ende des Hafenviertels und das ist eine gute Entscheidung: Dort finden wir ein Fisch- und Seafood-Restaurant mit toller Terrasse gleich an der Meerenge, entspannt chilligem Sound, sehr netter Bedienung und absolut super leckerem Essen!

Sooo leckere Moules hatte ich noch nie 😋😋😋 (und ich nehme die immer, wenn es sie gibt) und auch Andy war begeistert von seinen „Paccheri Scampi“😎 danach noch grillierten Branzino nach ligurischer Art (Loup de mer / Wolfsbarsch) mit feinen Kartoffeln und natürlich zum Abschluss caffè 😍

Gegen halb 4 sind wir wieder beim Auto. Ich fahre noch eine gute Stunde bis Lucca und hier finden wir einen kleinen, etwas engen Campingplatz (die Parzellen sind aber wenigstens alle mit Hecken getrennt) am Rand der Altstadt, die wir morgen besuchen wollen. Dusche (sehr einfach und uralt, aber sauber und genug warmes Wasser), Nickerchen, Apéro – stimmt so🤗


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