Alberobello

Halbzeit unserer Reise: Es geht weiter nach Apulien ins Gebiet der „Trulli“ und „Sassi“.

Schon unterwegs sieht man viele Trockenmauern und Trullibauten, alte und moderne. Die Leute bauen und wohnen auch heute noch so. Im 15. Jahrhundert aber hat man die runden Gebäude mit dieser Methode (einfach aufschichten, ganz ohne Mörtel) errichtet, damit man sie schnell wieder zusammenwerfen konnte, wenn der Steuereintreiber kam: kein Dach = keine Steuerschulden!

Wir fahren ein paar Stunden bis wir in Alberobello ankommen, in der Stadt der kleinen kegelförmigen„Schlumpfhäuser“ aus Kalksteinziegeln.

Wir finden relativ schnell einen Parkplatz im Zentrum.

Es ist sehr touristisch hier, aber zum Glück noch nicht total überlaufen. Die engen Gassen mit den schmucken Häuschen sind wirklich sehr speziell, mir gefällt‘s!

Die Dächer, die aussehen wie kleine Mützen, faszinieren mich. Sie sind oft mit esoterischen Symbolen bemalt (das schützt vor Unglück oder dem bösen Blick?) und ihre Form ist sehr organisch – Tolkien hätte seine Freude gehabt!

Die etwa 1400 Trulli Gebäude in Alberobello sind meist aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Die Kirche zuoberst auf dem Hügel ist aber aus den 1920er Jahren.

Dem UNESCO Weltkulturerbe wird gut geschaut, die Strassen werden geflickt und es ist auch alles sehr sauber hier.

Nachher fahren wir zu einem Weingut im Valle d’Itria in der Nähe von Martina Franca, dort haben wir mit Nomady eine Degustation und einen Übernachtungsplatz gebucht. Der Wein von Marco Sarolo ist gut und der Salat aus der Pfanne ebenfalls 😊

Wir geniessen den Abend und die kühleren Temperaturen im Val d‘Itria (sobald die Sonne untergegangen ist – mit Sonne ist es auch hier zünftig heiss!!!) und hören Lieblingssongs in einer wirklich guten Lautstärke, die hier weit und breit niemanden stört!


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