Der Tante Henni Campingplatz in Hasloh (nördlich von Hamburg) ist klein, sauber und liegt in der An-/Abflugschneise des Flughafens und die Autobahn hört man leider auch. Das Beizli am herzigen Teich hat vorübergehend geschlossen. Einkaufsmöglichkeiten gibt’s keine und mit öV hat man mindestens eine Stunde bis zum Zentrum der Stadt. Naja. Wir hatten es uns etwas anders vorgestellt…




Immerhin ist unser Platz sehr gross und wir haben direkte Sicht ins Grüne. Zum Nachtessen kochen wir Hörnli mit Pesto und sind froh um den neu angeschafften praktischen Seitenschutz zu unserer Markise, als plötzlich ein heftiger Regenguss herunterprasselt.

Am Montag ist das Wetter wieder sonnig und angenehm warm. Wir entscheiden uns, mit öV (Bus und S-Bahn) in die Stadt zu fahren. Ein kniffliges Vorhaben, online ein Ticket zu kaufen… es ist immer gut, wenn man für sowas genug Zeit und Nerven hat und verschiedene Zahlungsmittel. Drei Kreditkarten gingen nicht, schlussendlich klappte es mit Paypal.


Gegen 11 Uhr steigen wir bei „Königsstrasse“ aus und spazieren zum Altona-Balkon (ein Park mit schöner Sicht auf die Elbe). Es gibt hier überall viele Bäume und Grünflächen.


Dann runter zum Fischmarkt. Der findet ja nur am Sonntagmorgen früh statt, aber Fisch- und Franzbrötchen gibt’s trotzdem und feinen Cappuccino.



Wir laufen weiter ohne gross recherchiert zu haben: St. Pauli, Reeperbahn, ein riesiger leerer Platz wo grad das Public Viewing zur EM abgebaut wird (der „Dom“)… alles etwas schmuddelig und ziemlich menschenleer (logisch: Montagnachmittag!).
Vielleicht hätten wir uns doch etwas besser informieren sollen? Aber Hafen und Speicherstadt mit Bootsfahrt, die Elbphilharmonie (vom Wasser aus), den alten Elbtunnel und Fischbrötchen hatten wir schon… das sind wohl in Hamburg die Hauptattraktionen! Ausser man steht auf Musicals (was nicht auf uns zutrifft)…



Wir suchen und finden auch noch das „angesagte“ Schanzenviertel, aber auch da gefällt es uns nicht sonderlich. Nach einer Drinkpause entscheiden wir uns dann, zurück zu fahren, was noch länger dauert als die Hinfahrt, da wir mehr als eine halbe Stunde auf den Anschlussbus warten müssen.

Am Zeltplatz gibt’s erstmal Siesta (13’000 Schritte lassen grüssen). Danach verschmausen wir ein kleines Plättli zum Znacht und einen witzig-rasanten Hollywood-Blockbuster mit Brad Pitt auf Netflix (mit Tablet und AirPods ganz ohne die Nachbarn zu verärgern und trotzdem cooles Kino-Feeling😊).

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