Ganz für uns allein! – aber halt nicht das norwegische Nordkap weit über dem Polarkreis, sondern „nur“ der nördlichste (Festland-)Punkt der Niederlande 😉

Aber beginnen wir von vorne:
Wir fahren von Brunsbüttel aus eine kurze Strecke zurück Richtung Hamburg und nehmen dann in Glückstadt die Fähre nach Wischhafen Niedersachsen. Nur eine kurze Strecke, aber wir sind halt immer wieder gerne auf dem Wasser.



Wir kreuzen den schnelleren Helgoland-Katamaran, der uns grad ein bisschen eine Bugwelle beschert.


Wir mussten am Nordufer ein bisschen warten, aber obwohl die Fähren pausenlos fahren , hat es am südlichen Ufer eine lange Warteschlange!
Das Ankommen ist immer spannend!
Nach einer Fischbrötchen-Pause geht es weiter Richtung Holland.

Wir fahren ein paar Stunden südwärts und werden mitten ins Nirgendwo gelotst. Angeschrieben ist hier nur ein Vogel-Beobachtungspunkt…





Wir laufen durch Felder und auf Velo-Wegen (mit dem Auto kommt man nicht hin) zum Deich mit dem kleinen Noordkap-Denkmal. Die Schafe sind hier auch… wir sind nicht allein!
In dieser Gegend überall Windräder …

… und dazwischen ganz klein ein paar Windmühlen aus alten Zeiten, die das gepolderte Land entwässert haben (oder immer noch? – damit darf man nämlich nicht aufhören, sonst versinkt alles Land wieder…).

Es ist sehr heiss und so suchen wir uns einen Übernachtungsplatz. Wir fahren kreuz und quer durch Ackerland, über kleine Brücken und durch kleinste Dörfer und finden schlussendlich ein nettes kleines Naturcamping in Uithuizen. Duschen, sogar Haare waschen mit und noch ein bisschen faulenzen für den Rest des Tages!

Am nächsten Morgen besuchen wir im gleichen Dorf das sehr schöne, kleine Schloss Menkemaborg. Innen sehr liebevoll eingerichtet (17. Jahrhundert) und aussen eine tolle, klassische Gartenanlage.

Zuerst mussten wir uns im Schlosscafé stärken…



…danach spazieren wir durch die beeindruckenden Gärten.







Es hat hier auch einen riesigen Küchengarten, sogar Artischocken (ich bin hin und weg 🤩)…



Die Blumen in den vielen Rosentunnels sind leider schon etwas verblüht…

Wir trauen uns rein ins Labyrinth und probieren den Weg zum Mittelpunkt zu finden. Wir haben uns zig mal verlaufen (viele gut getarnte Sackgassen), wirklich nicht einfach!!!

Schlussendlich finden wir den grossen alten Baum im Zentrum doch noch und rauskommen geht dann etwas schneller, wir kennen ja schon alle Wege doppelt und dreifach!

Danach gehen wir natürlich auch noch noch ins Schloss.

An der Tür muss man klopfen, dann öffnet ein freundlicher Herr und übergibt einem die deutschen Informationen.










Alles ist hier sehr detailliert präsentiert, wunderschöne Möbel und viel liebevoll arrangierte und authentische Dekoration. Die Küche im Untergeschoss gefällt uns besonders gut!







Ums Schloss und um den Garten herum hat es je einen Wassergraben und ganz aussen sogar noch ein bisschen Wald. Taucherli und Enten schwimmen im grünen Wasser und ziehen dort ihre Babies auf. Ein total friedlicher Ort!



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