Heute erleben wir grad mehrere Highlights. In Cancale parkieren wir bei der Kirche und laufen runter zum Port de la Houle.



Hier gibt es die weltberühmten Austern, die man an verschiedenen Ständen direkt am Strand kaufen kann.

Dieser nette Fischer erklärt mir die Unterschiede zwischen huitres creuses und huitres plats. Die Flachen schmecken etwas nussiger und werden ohne Zitrone oder Rotweinessig mit Schalotten genossen.



Wir setzen uns wie alle hier auf die Treppenstufen beim Hafen und geniessen die Delikatesse.



Die Muschelschalen schmeisst man hier einfach auf den Strand.

Wir merken keinen grossen Unterschied zwischen Rock-Oysters oder den Flachen… aber so wie hier, total frisch, sind sie einfach schon extrem lecker. Wir sind beide begeistert und holen noch ein zweites Dutzend.
Nachdem wir auch den zweiten Teller verputzt und die Schalen auf den Strand geworfen haben, meint Andy, jetzt hätte er richtig Lust auf Moules Frites.
Hier gibt’s überall lecker Seafood und die Restaurants sind voll (es ist 1 Uhr, die Zeit wenn alle Franzosen Mittagessen wollen).

Wir finden ein herziges Beizli mit sehr sympathischem Personal und bestellen einmal Moules mariniere und einmal á la crème. Wir bekommen die besten Muscheln, die ich je gegessen habe! Zwar eher klein, aber total zart und aromatisch und auch die Sauce ist einfach exquisit! Yummy!



Andy nimmt noch ein leckeres Café Gourmand und dann geht’s steil hinauf zurück zu unserem Parkplatz.


Jetzt verlassen wir die Bretagne. Es sind zwei Stunden fahren angesagt bis zum Fährhafen Cherbourg in der Normandie.

Da wir zu früh ankommen, halten wir am Strand vor dem Terminal an und machen Kaffeepause . Plötzlich dröhnt es über unseren Köpfen: Eine 8er-Staffel der französische Airforce!



Und sie fliegen nicht einfach nur drüber. Sie zeigen was sie können!!!
Jetzt ist klar , warum hier so viele Leute sind. Eine Frau erklärt uns, dass hier morgen eine Flug-Show stattfindet und dafür geübt wird.

Es ist sehr beeindruckend, wie nah die zueinander fliegen und mit welcher Präzision die Manöver durchgeführt werden.


Wir kommen aus dem Staunen kaum heraus.

Das Spektakel dauert mindestens eine Stunde.


Sie sind so schnell, dass man sie oft erst hört, wenn sie schon fast über uns sind.

Wir finden es sehr freundlich, dass Frankreich sich mit dieser spektakulären Show von uns verabschiedet.
Danach checken wir, bei schönstem Sonnenschein, auf der Stena-Line-Fähre ein, die uns nach Rosslare Irland bringen wird.






Alles klappt bestens. Dank Autonummer-Erkennung werden wir sogar mit Namen begrüsst.
Es geht zügig voran, denn das riesige Schiff ist nur etwa zur Hälfte gebucht.





Unser Zimmer ist auch richtig gross und sehr schön: Gute Dusche, Kaffeemaschine, bequeme Betten und eine Hammer-Aussicht.
Immer wieder spannend ist die Ausfahrt aus dem Hafen.




Weitläufige alte Festungsanlagen umrahmen den Hafen von Cherbourg.






Unsere Fahrt aufs offene Meer wird von einem Lotsen begleitet.

Wir sind sehr dankbar für die schöne Einstimmungszeit in der Bretagne und gespannt auf die „richtige“ Reise, die jetzt beginnt!



Wir verbringen noch etwas Zeit an Deck.








Es wird eine ruhige und bequeme Nacht. Erst als wir etwa die Hälfte der 18 Stunden-Strecke hinter uns haben (und an England vorbei in die Irische See einfahren), schaukelt es etwas heftiger und beginnt auch zu regnen.

Unsere private Aussicht nach vorne wird zum Pool.
Nach einem mässigen Frühstück und einer schönen langen Dusche mit Haare waschen, faulenzen wir noch in unserer Suite herum bis kurz vor Ankunft in Irland und sind gespannt, was uns da erwarten wird…
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