Mizen Head, Three Castles Head und Healy Pass

Nach der ruhigen Nacht auf dem Camper-Parkplatz bei der Midleton Distillery fahren wir entschlossen wieder westwärts. Entschlossen richtig schöne Landschaft zu finden, mit Meer und Klippen. Auf den südwestlichen Halbinseln hat es das.

Es ist schon am Morgen sonnig (bis jetzt kommt die Sonne normalerweise erst anfangs Nachmittag – wenn überhaupt!) und auch warm! Wir machen eine kurze Kaffeepause in Schull.

Dann geht’s weiter Richtung Mizen Head. Es hat auch viele Baustellen und die Strassen sind holprig, kurvig, sehr eng, oft ohne markierte Mittellinie, aber überall mit 80 oder 100 kmh Tempolimit angeschrieben. Realistisch kann man zwischen 50 und 70 fahren!

Die Lastwagenfahrer tun uns echt leid, die müssten eigentlich Gefahrenzulage kriegen. Aber hinter einem fähig gesteuerten LKW nachzufahren, ist ziemlich angenehm, denn die Fahrzeuge auf der Gegenfahrbahn fahren oft nicht wirklich am Rand, wenn „nur“ wir kommen.

Wir sind jetzt endlich auf dem Wild Atlantic Way WAW👍

Mizen Head ist sehr gut besucht, der Parkplatz ist proppenvoll und lustigerweise finden wir einen Platz gleich neben einem anderen VW Kepler One – live ist uns noch nie ein anderer begegnet! Wir laufen etwa eine Viertelstunde steil auf und ab zur berühmten Brücke.

50m über dem Meer ist man auf dieser Brücke.

Runterschauen ist schon speziell, vor allem bei diesem tollen Wetter! Dieses Glitzern 🤩 !!! Inzwischen ist es schon satte 25 Grad.

Weiter hinten hat es noch eine uralte Ausstellung zum früheren Leuchtturm und weitere Aussichtspunkte.

Andy hat viele schöne Video-Clips gemacht – es ist auch wirklich schön hier…

…aber zu viele Leute!

Wir suchen die verwunschene Burgruine auf dem „Three Castles Head“ – suchen, weil es hier kein Netz gibt und das Navi das Schloss nicht kennt. Eine 20 Minuten-Fahrt mit Älpli-Charakter: Kuppen und Kurven mit absolut null Sicht auf einer 1.90m breiten Holperpiste (aber immerhin geteert).

Auf dem Parkplatz hier sind zum Glück viel weniger Autos. Jetzt wandern wir eine gute Stunde durch Schafweiden und über Felsen, auch mit genug Höhenmetern, immer mit grandioser Aussicht aufs Meer, bis wir neben einem kleinen See die pittoreske Ruine von Dunlough Fort finden.

Es heisst drei Schlösser, es sind aber eigentlich nur drei Türme… vor den Felsen gut getarnt.

Ich kraxle noch ein bisschen um die alten Mauern von ca. 1200 herum.

Der absolut stille See, das Summen von Wildbienen und Co., diese alten Mauern und nur ein paar wenige, sympathische, zeichnende amerikanische Touristen … es ist eine total friedliche Stimmung hier.

Dann wieder zurück zum Bus, diesmal auf dem direkten Weg, nicht mehr ganz eine Stunde… wir haben immer noch kein Netz, also montiert andy das Starlink, damit wir unseren nächsten Campingplatz erreichen können. Auf der nochmals fast 2stündigen Fahrt (für 88km) zur Creveen Lodge gehen wir noch einkaufen, denn diese liegt abgeschieden mitten in der Beara Peninsula auf halber Höhe des Healy-Passes.

Der Healy-Pass ist jetzt nicht wirklich eine Herausforderung und das 🐑 ist nachher wieder auf die Strasse gehüpft 😉

geeignetes Fahrzeug für diese Strassen

Die Landschaft ist traumhaft schön!

Unser Campingplatz auch! Wir geniessen einen wunderschönen Sonnenuntergang und ein feines Abendessen (Fisch vom Grill) und richten uns gut ein mit Markise und allem, denn morgen soll es den ganzen Tag regnen und wir planen ein bisschen zu arbeiten und Kuchen zu backen!


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