Den regnerischen Mittwoch verbringen wir mit Büro-Arbeiten, mit guten Freundinnen telefonieren und backen.



Und zum Dinner gibt’s leckere, fast selbst gemachte Tom Kha Gai. Ich zeige euch mal wie das in meiner Mini-Küche geht:








Am Donnerstag haben wir uns den Ring of Beara vorgenommen. Es beginnt mit nochmals Healy-Pass und dann feine salzige Galettes und Cortado von einem Food Truck in Glengariff.




Mit der Harbour Queen Fähre fahren wir zur Garinish Insel. Auf der Insel lebt niemand, aber vor mehr als hundert Jahren wurden da schöne Gärten angelegt, weil das Klima dort beinahe mediterran ist.





Unterwegs sehen wir Seals, in dieser Bucht leben etwa 350 dieser Tiere. Ob es Robben oder Seehunde sind, habe ich nicht rausfinden können.
Es gibt hier auch Seeadler, wir haben aber nur diesen kleinen Piepmatz gesehen 😌

Wir brauchen eine gute Stunde um uns alles anzusehen.
Die kleinen und die grossen, alten Bäume sind beeindruckend.











Hier wachsen sogar Steinpilze 😉

Im „walled garden“ wachsen…







… die schönsten Blumen.










Besonders gefallen mir die vielen extrem fest mit Moos bewachsenen Bäume.




Klassische Architektur und schöne Treppen und Wege mit Aussicht…










Der Ausflug nach Garinish Island hat uns sehr gut gefallen.
Danach fahren wir über den Caha-Pass (gut ausgebaut, für Irland sind scheinbar die Tunnels etwas spezielles).
Weiter geht’s zum Gleninchaquin Park, wo der höchste Wasserfall Irlands zu besichtigen ist (140 m). Zuerst eine halbe Stunde der Küste entlang und über Berg und Tal…





…dann 30 Minuten durchs Niemandsland und es ist bis jetzt die schwierigste Strecke überhaupt – so schmal und extrem kurvig war es noch nie! Schaut das Video bis zum Schluss, dort kommt noch ein LKW🤪 zum Glück ist Andy gefahren!!!
Unterwegs leisten wir noch Pannenhilfe: Ein Mini Countryman hat sich beim Ausweichen festgefahren. Andy findet sekundenschnell alles Nötige und zieht den Wagen aus dem Dreck.




Wir schwatzen noch lange mit dem super sympathischen irischen Paar und bekommen viele Tipps und Auskünfte. Ganz herzliche, nette Menschen, die sehr dankbar sind für die schnelle Hilfe. Sie zahlen sogar 5 km später unseren Parkplatz bei der Rangerin.




Beim Parkplatz angekommen, machen wir den kurzen Spaziergang zum unteren Ende des wirklich hohen Wasserfalls.



Ob es der höchste ist? Egal. Apfel essen, in die Gegend gaffen, gemütliche Pause… ist schön hier.
Dann den ganzen engen Weg zurück fahren (Andy) und weiter nach Castletownbere (Sue), wo wir bei Breen‘s Lobster Bar lecker Krabbengratin und Fish&Chips mit sehr gutem Salat essen.



Irland steht wirklich auf Farben. Die Häuser, oder wenigstens Türen und Fensterrahmen, Bänke und Tische sind (wenn gartentechnisch möglich) bunt angemalt. Wir haben im vorbeifahren sogar eine alte Kirche, aus dunklen Steinen gemauert, mit pinkfarbenen Fensterrahmen gesehen. Diese Freude am Bunten gefällt uns sehr gut!





Wir haben den Ring of Beara etwas abgekürzt, weil schon wieder die ersten Tropfen fallen. Zum 3. mal über den Healy-Pass (immer von der gleichen Seite – morgen müssen wir wirklich mal noch die andere Seite runter!), kommen wir gegen 8 Uhr gut im Camping an und geniessen noch die schöne Abendstimmung.




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