Pünktlich zur Öffnungszeit stehen wir auf dem riesigen Parkplatz der Kylemore Abbey.

Hier leben seit 1920 und auch heute noch Benediktiner-Nonnen. Erbaut wurde Kylemore Castle 1868 von Mitchell Henry, einem reichen Arzt aus London.

Er betonte stets seine Irischen Vorfahren, war 14 Jahre lang liberaler Abgeordneter für die County Galway in Parlament in London und befürwortete stark die irische Unabhängigkeit.


Wir spazieren zuerst dem See entlang bis zur kleinen Kirche im gotischen Stil. Mitchell Henry liess diese Mini-Kathedrale bauen im Andenken an seine Frau Margaret, die er sehr geliebt hatte und die während einer Reise durch Ägypten an einem Fieber starb.







Anschliessend besuchen wir die spannende und aufwändig gestaltete Ausstellung im Hauptgebäude.

















Das riesige Anwesen ist ein herrlicher Ort mit einem alten Wald voller mächtiger Bäume. Durch diesen Wald wandern wir zum wunderschönen „Walled Garden“ von 1902. Das tun nicht viele, die meisten nehmen für die knapp 2km den Shuttlebus.










Wir sind froh, dass wir früh gekommen sind. Inzwischen hat es schon sehr viele Besucher hier.

Der Garten war zur Zeit, als er angelegt wurde, einer der modernsten in Europa. Es gab mehr als 20 beheizte Gewächshäuser, in denen Bananen und viele andere wärmeliebende Pflanzen gezüchtet wurden. Und er ist heute noch wunderschön, für Herzensgärtnerinnen wie mich 💚



















Brunch im Teahouse: Sehr lecker und ganz ohne langes Anstehen…

Der Besuch von Kylemore Abbey hat uns sehr gut gefallen!

Weiterfahrt auf dem WAW North ins Doolough Valley: unterwegs nehmen wir noch ein paar WAW Aussichtspunkte mit, auch wenn einige so von anderen Touristen belagert sind, dass man gar nicht anhalten kann.

Es hat sehr viele Schafe, auch mitten auf der Strasse und die Sonne kommt immer stärker hervor. Es wird richtig warm.
Wir machen eine wunderbare Siesta-Pause an einem kleinen See (Glenullin Lough) mit ganz vielen flach geschliffenen Steinen.









Dann fahren wir auf kleinen Strässchen weiter bis Newport, County Mayo, füllen unseren Kühlschrank und Weinkeller im lokalen SuperValue und fahren noch kurz weiter bis zur Burrishoole Friary (15. Jahrhundert) in Mulranny.

Der grosse Friedhof hier hat sogar einen Preis bekommen als bestens unterhaltener Friedhof Irlands.
















Es ist sehr friedlich hier. Bei Höchststand der Flut ist die Wiese unter Wasser. Auf P4N wurde gewarnt, nicht auf dem Gras zu parken. Wir stellen uns auf den Teer.



Unser Dinner: Knoblibrot, Tomatensalat und feiner Käse.

Wir fühlen uns sicher und sind entspannt. Wir wollen hier auf diesem grossen und sehr ruhigen Parkplatz übernachten.
Wir bleiben über Nacht voll im Trockenen, aber nicht allen ging es so. Zwei Französinnen stellten mitten in der Nacht ihr Zelt auf die Wiese und am Morgen sah es dann so aus:



Nichts schlimmes passiert, sie sind da rausgekrochen und konnten nur nicht mehr aufhören zu kichern 😉
So sieht es aus bei Ebbe, dann fliesst das Wasser auch weg.
Als wir kamen war fast Höchststand, das Wasser kam rein und einige Autofahrer, die auf dem oberen platz parkiert hatten, flüchteten grad ziemlich eilig…

3 Stunden nach Flut Höchststand sieht es so aus. Ein riesiger Unterschied, auch wenn sich das auf den Videos oben nur ganz sachte ankündigt. Für uns ganz klar: Am Meer immer sehr gut aufpassen in Sachen Ebbe und Flut!
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