Wir fahren auf dem WAW weiter Richtung Norden, gemütlich und mit vielen Stopps unterwegs.
Der Croagh Patrick, 764m hoch, seit Jahrhunderten ein Wallfahrtsort und eine Art heiliger Berg.

Erster Halt in Dooghbeg:

Dumhach Bheag mit einer schönen Aussicht auf die Strände von Mulranny und einer Geschichte über eine kaum gebaut – schon wieder still gelegte Eisenbahnlinie.



Es ist sonnig und windig – keine Midges😬
Der nächste Aussichtspunkt in der Clew Bay erinnert an zwei Schiffe der Spanischen Armada, die hier 1588 kenterten und untergingen. Mehrere hundert Seeleute ertranken, nur 16 überlebten.



Den Abfall anderer Leute nehmen wir auch noch mit, wobei man sagen muss: Wir haben bisher nur wenig Littering in Irland gesehen (obwohl es so gut wie keine öffentlichen Mülleimer gibt).
Kildavnet Tower wurde 1429 von den O‘Malleys erbaut, die damals die mächtigste Familie in Achill waren. Grace O‘Malley (auch Granuaile genannt) war eine legendäre Piratin zu jener Zeit mit eigener Gefolgschaft, was im 15. Jahrhundert für Frauen eigentlich undenkbar war.




Wir fahren über die Brücke nach Achill Island und halten zuoberst an für einen ersten Eindruck der Ashleam Bay.





Hier gibt es richtig spektakuläre Klippen.
Ashleam Bay ist berühmt für die weissen Felsen. Es ist jetzt nicht grad Dover, aber schon schön.






Wenig später treffen wir in Keel ein und buchen eine Nacht auf dem grossen Keel Beach Campingplatz. Wir müssen Grauwasser entsorgen und brauchen eine Dusche mit Haare schneiden (Andy) und waschen (Sue), möchten Wäsche waschen und beides geht nur auf grossen Zeltplätzen.

Wir können unseren Platz frei wählen. Viele Leute sind schon weg oder am abreisen, denn heute (Sonntag) ist der letzte Tag der irischen Sommer-Schulferien.

Nachdem das alles erledigt ist, inklusive Siesta für Andy, gehen wir ins Achill Cliff House Hotel essen: Sehr leckere Moules (mit einem coolen „Stecherli“-Besteck), guter Fisch mit Gemüse und drei 😉 verschiedenen Kartoffel-Beilagen (Stock, Gratin und eine Krokette) und super feinem Dessert (Malteser-Cheesecake und Rhabarber-Tartelet).








Zum Sonnenuntergang noch an den riesigen Keel Strand, es ist grad Flut gewesen und der Wellengang ist noch ziemlich stark.






Das Meeresrauschen hören wir bis zum Bus!
In der Nachtd stürmt es auch zünftig und wir werden vom Rest des Hurrikans Erin ziemlich durchgeschüttelt mit Böen bis zu 80kmh.
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