Keem Beach, Downpatrick Head und allerlei bis Easky

Die Auswirkungen des Ex-Hurrikan Erin haben uns Sturmwinde mit Böen bis zu 80 kmh und somit eine halb schlaflose Nacht beschert. Es rüttelt und schüttelt wirklich heftig in unserem Schlafzimmer – ich stehe um halb 5 Uhr auf!

Beim Zusammenpacken fragt uns ein Deutscher, ob wir wissen, wie viel so ein VW Zeltdach an Wind aushalten kann. Er habe seins aus Angst mitten in der Nacht runtergeklappt… nun, diese Alternative haben wir gar nicht. Wir können nur oben schlafen!

Wir machen so weiter wie gehabt: Wild Atlantic Way nordwärts und am Nachmittag einen Stellplatz suchen.

Bei Regen und Sturmwind fahren wir weiter. Es ist krass, wie sich der riesige Campingplatz hier so schnell geleert hat. Die Hauptsaison ist definitiv vorbei.

Weil sich heute das Wetter besonders schlecht präsentiert, sammeln wir einfach mal unterwegs Eindrücke, ohne immer genau zu wissen wo wir sind und weshalb 😉

Dumha Acha, Nachbardorf von Keel:

Keem bay: Wir sind nicht ganz runtergefahren. Innert 2 Minuten macht man da 165 Höhenmeter und dann wieder 2 Minuten zum runterfahren. Bei diesem Wind schräg die Bergflanke hoch und wieder runter auf einer ziemlich ungesicherten Strasse … Meine Nerven!!!

Wir erreichen Downpatrick Head, unser „Fernziel“ für heute, am frühen Nachmittag. 🤩 WOW 🤩

Grad als wir ankommen, gibt es eine kleine Regenpause, zum Glück.

Nach Kaffee und Sandwich im Bus fahren wir weiter und staunen über den riesigen (bei Ebbe) Lacken Strand bei Kilcummin.

3 Minuten später sind wir in Killala.

Hier sehen wir den riesigen Lacken Strand von hinten… und den 52m hohen Round Tower aus dem 12.Jahrhundert.

Übrigens: All diese Ortschaften, die immer mit Kil… anfangen, beim Blog schreiben nervt es wirklich 😩

Auf P4N finden wir diesen tollen Standplatz am Meer in Easkey. Für heute genug Kilometer gemacht.

Dank Wind vom Festland aufs Meer hinaus entstehen riesige Gischtnebel und überhaupt ist der Wellengang dank Flut und Wind überwältigend schön!!!

Als wir ankommen, ist es noch leicht bedeckt, dann wird es immer sonniger. Gute Vibes hier, das zeigen auch die Inschriften auf dem Tisch und den Bänkli☺️ Miit dem Bauern und drei Surfern, die bald danach vorbeikommen, haben wir schnell gute, witzige und sehr freundliche Gespräche! Wie so oft in Irland merken wir: Die Menschen sind sehr offen und voll nett!!!

Aber der ganz grosse Knüller bei diesem Stellplatz ist nicht die Lage nur einige hundert Meter von Häusern entfernt…

das auch – aber vor allem die Lage….

… an diesem fantastischen Meer!!!

Auch der Bauer und die Surfer bestätigen, dass die Wellen heute besonders gut sind 😬

Ich koche auch noch ein feines Znacht mit allen möglichen Resten.

…aber das Meer ist hier der absolute Knüller!

Bis es dunkel wird, geniessen wir das Spektakel, das die Flut und die starken Winde (der Rest von Hurrikan Erin) da veranstalten.


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