Donegal und Fanad Peninsula

Es regnet in Strömen als wir aufwachen. Wir räumen zusammen, entsorgen Müll und Grauwasser, tanken Frischwasser und essen im herzigen Café beim Campingplatz ein feines Frühstück.

Die „Outdoor-Aktivitäten in der Nähe (Beach, Wasserfall, Felsbrücke im Meer, Klippen) streichen wir von unserem Plan, ausser den „Bad Eddie“ (ein Schiffswrack, etwa eine Stunde nordwärts von hier).

Als wir dort ankommen, hat sich das Wetter leider noch nicht verändert.

Wir stapfen durch Wind und Regen so nah dran wie möglich… und Andy gibt alles!

Das ist nicht die Flut oder Ebbe, die das Schiff so wackeln lässt. Ich kann in dem Sturmwind die Kamera nicht ruhiger halten…

Danach suchen wir Doe Castle und finden den Aussichtspunkt dafür, auf der anderen Seite des Meeres. Dann fahren wir weiter Richtung Fanad Head. Unterwegs eine grosse Brücke mit elektronischen „Achtung gefährlicher Wind!“-Anzeigen. Den Wind kennen wir langsam (zu!) gut… solche Warnungen sind uns aber noch nie begegnet 😉

Neben einer Kirche mitten auf der Fanad Halbinsel machen wir Siesta- und Kaffee-Pause.

Danach noch 10 Minuten bis zum Fanad Head Lighthouse.

Nur 3 km weiter ist eine Felsbrücke im Meer, der Great Pollet Sea Arch. Da wir schon den Crohy Head Sea Arch heute morgen sein lassen mussten, parkieren wir da und machen uns bei zweifelhafter Witterung auf den Weg.

„6 Minuten mehrheitlich flach“ sagt Google Maps – das war wohl Luftlinie 😂 Wir wandern eine gute halbe Stunde den Berg hinunter… Es ist schön, aber wo ist diese Felsenbrücke?

Und plötzlich ist sie da! Fast 50m hoch und zum Glück ist noch Ebbe und wir können nahe hin kraxeln.

Wir schaffen es noch vor den nächsten Tropfen zurück zum Bus, bei Luftfeuchtigkeit 92% trotzdem völlig verschwitzt…

Jetzt dringend einen Übernachtungsplatz suchen. Es ist schon 18 Uhr. Wir werden auf einer riesigen Caravan-Site in Knockalla fündig – für eine Nacht okay. Andy kocht fein und wir diskutieren lange, wie es weitergehen soll.

Auch wenn es auf den Fotos einigermassen gut aussieht, ist das Wetter einfach sch….mühsam. Heute war es dauernd nass, mit Ausnahme von Fanad Head und dem Great Pollet Sea Arch – andere interessante Orte haben wir halt einfach ausgelassen! Und der ständige Sturm nervt. Im Bus sehen die Böen dann jeweils so aus:

Die Luftfeuchtigkeit ist ständig nahe 100%. Alles ist immer leicht klamm… Als ich heute Abend das Dach aufstelle, merke ich, dass das Bett auf meiner Seite durch den nassen Zeltstoff vom Morgen auch ganz feucht geworden ist😜 ist jetzt nicht grad ein Aufsteller!

Morgen ist unser letzter Tag in Irland auf der Innishowen Peninsula und der Abschluss des Wild Atlantic Ways! Natürlich sind wieder konstante Showers angesagt ab Mittag… Wir beschliessen, uns mal etwas Luxus zu leisten und buchen für morgen Abend und übermorgen ein Hotel in Derry, der Grenzstadt (schon Nordirland).


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2 Antworten auf „Donegal und Fanad Peninsula

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  1. Es ist schön mit euch beiden zu reisen. Irland ist einfach mystisch und wunderbar, wenn auch nicht wirklich die sanfte Art von Erlebnis. Und ihr seid ja ganz schön hart im Nehmen:-).

    Liebe Grüsse

    Mark

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    1. Ich reise auch mit euch sehr gerne mit! Eure super Bilder der südamerikanischen Landschaften finde ich einfach unglaublich und irgendwie oft nicht von dieser Welt!!! Passt weiterhin ganz gut auf euch auf, bleibt unfallfrei und viele liebe Grüsse zurück!

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