Heute ist der letzte Tag in Irland und gegen Abend werden wir in Nordirland sein. Laut Google gibt es hier trotz Brexit keine institutionalisierten Grenzkontrollen – da bin ich dann mal gespannt…
Es war wieder eine sehr laute und wacklige Nacht und wir stehen früh auf. Schon um halb 9 sind wir unterwegs zur Fahan Abbey (respektive den kleinen Ruinen) und dem Friedhof) mit dem berühmten St. Mura‘s Cross.





Ein Kreuz, das gar keines ist, aber irgendwie doch. Denn auf dem uralten Grabstein (von 645!) ist ein Keltenkreuz drauf gemeisselt.

Beim Fort Dunree besuchen wir das herzige Café mit toller Aussicht …



… und das Military Museum. Spannende Ausstellung, ein Sammelsurium aus Waffen, Werkzeug und Geschichtslektion über die letzten etwa 200 Jahre.













Dann geht’s zum Nordkap von Irland. Auf dem Malin Head ist es unglaublich windig.
Meiner Meinung nach sind das Sturmböen, aber Google sagt es sei nur Stärke 6 gemessen worden. Sturm beginnt bei 9 und Orkan ist 12. Mir egal, es hat mich dort oben fast umgehauen!







Etwas weiter unten machen wir die übliche Siesta- &Kaffee-Pause.
Sogar die Wellen müssen gegen diesen Sturm aus Süden richtig ankämpfen!
Irland hat uns viele seiner Schönheiten gezeigt: Beeindruckende Klippen und Küsten mit diesen unglaublichen Kraft des Atlantiks, sehr fröhliche und freundliche, hilfsbereite und offene Menschen, eine vielfältige Flora voller Farbenpracht und alle Facetten von Grün noch dazu, Ruinen und alte Mauern in allen möglichen Formen und Zuständen, die bunten Häuser des Südens, herrliche Landschaften (Hochebenen, Pässe, Strände und Wälder…), feine Whiskeys und leckeres Guiness, Scones, guten Kaffee und Chai…
Aber es gibt auch einige Schattenseiten: Das Wetter ist einfach zu schlecht, zu oft Regen und Wind! Das Essen ist fast immer fad und frittiert – so schade, wenn man doch das Meer mit den besten Zutaten für eine leckere Seafood-Küche vor der Nase hat. Die Strassen sind oft eine Zumutung! Wir können das schon händeln, aber es ist ermüdend und anstrengend und braucht zu viel Zeit. Und vor allem im Süden sieht man die schöne Landschaft nur selten hinter den hohen grünen Mauern links und rechts.
Unterwegs Richtung Derry/Lindonderry noch eine kleine Aufregung beim Five Finger Strand (30m hohe Dünen und ein braunes Meer, so aufgewühlt vom starken Sturm):




Der VW meldet Druckverlust! Andy misst nach, füllt ein bisschen nach (vorne links) und wir fahren weiter.




Nun sind wir heute am Ende des Wild Atlantic Ways angelangt – ein Meilenstein dieser Reise! Dabei haben wir von zuhause über die Bretagne bis hierher ungefähr 5000 km gemacht – in 5 1/2 Wochen! Heute Nacht werden wir in Derry (Nordirland) übernachten. Dann geht’s weiter auf der Causeway Coastal Route👍



Das ende des WAW mussten wir lange suchen, denn Grenzkontrollen gab es wirklich gar keine und so haben wir nicht einmal gemerkt, dass wir schon in Nordirland waren 😂 Wir mussten umkehren, um dieses Schild zu finden!!!


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