Letzter Teil der „an die ☀️“ Reise

Schon immer wollte ich mal die Magnolien und Kamelien blühen sehen… im Parco Botanico de Gambarogno vis-á-vis von Locarno kann man das!

Wir fahren gegen 9 Uhr los, unterwegs noch Croissants und Cappuccino auf der Autobahn (gut, aber Sau-teuer!) und kurz nach Mittag sind wir da.

Wow!!! Für mein Gärtnerinnen 💚 ein Paradies!

Achtung: Jetzt kommen ganz viele Blumen/Blüten-Fotos😍

Es fängt mit den Kamelien an:

Viele Kamelien-Blüten liegen schon auf dem Boden und einige Besucher haben daraus schöne Arrangements gebastelt. Manchmal bastelt auch die Natur (siehe das aufgespiesste Herzblatt).

Es ist sehr entspannt und wir geniessen den Spaziergang am (noch) schattigen Hang.

Es hat hier auch andere Frühblüher, plätschernde Bächlein und viel Moos.

Verblühte Bananen?

Bald blühen hier auch Pfingstrosen und Rhododendren. Eine erste habe ich entdeckt, die Hummel ist auch im siebten Himmel.

Aber am meisten begeistern mich die Magnolien, mit ihren pelzigen ersten Blütenblättern und dann dieser beeindruckende Kelch🤩

Die Magnolienblüten sind riesig und einige duften sogar! Ich bin hin und weg💚

Eine herrliche Landschaft – oben Schneeberge und unten Frühling:

Danach fahren wir nach Locarno. Unterwegs prüft Andy noch die Reifen, plötzlich kam nämlich eine „Druckverlust-Warnung“… aber alles gut – wohlgemerkt bei meinem kleinen Seat, nicht beim Bus (bei dem werden grad die Reifen gewechselt, während wir im Tessin sind).

Das Hotel Rondinella liegt sehr zentral. Unser Zimmer ist klein, herzig, mit allem was man braucht und Balkon. Das Personal ist sehr nett. Parkieren kann man gleich nebenan in einem Parkhaus. Tipptopp!!!

Wir trinken einen Hugo im Restaurant beim Hotel. Danach gibt’s Apéro an der ☀️ auf dem Balkon unseres Zimmers in Muralto gleich beim Hafen. Während für Andy noch eine kleine Siesta drinliegt, lese ich mein Buch fertig und geniesse die Aussicht vom Balkon bei warmen 17 Grad.

Wir essen im Spaghetti-Store im Parterre unseres Hotels feine Teigwaren. Dabei werden wir unfreiwillig Zeuge eines pseudodramatischen Streits am Nachbartisch zwischen einer aufgeblasenen, rechthaberischen aufgetakelten Seniorin und ihrem Langweiler-Partner. Das erstickt unsere Gespräche irgendwie… kennt ihr das auch, dass ihr versucht, nicht zu zeigen, dass ihr jedes dumme Wort versteht?

Aber hier sprechen sowieso alle deutsch. Es war unnötige Höflichkeit. Die „Dame“ hat es überhaupt nicht gestört, dass wir mithören (mussten). Sie hat auch uns ungebeten kommentiert („jööö wie herzig“), als Andy mir den Weinkühler weggeräumt hat, damit ich bei den engen Platzverhältnissen aufs WC konnte🙄

Hilfe, nichts wie weg hier! Wir verziehen uns so schnell wie möglich und bleiben noch ein bisschen auf dem Balkon sitzen.

Das Frühstück im Hotel ist gut und der Kaffee sogar sehr gut!

Danach erkunden wir Locarno. Auch hier gibt es Blumen-technisch was zu sehen:

Das Schloss und der Platz unter dem riesigen Kreisel:

Was ist denn hier los?

Und plötzlich so viel Lärm:

Der Helikopter fliegt immer hin und her. Was macht der da? Wir versuchen uns anzunähern und plötzlich sieht man‘s:

Sehr beeindruckend, mit welcher Präzision und Tempo da gearbeitet wird. Mitten in den engen Gassen auf steilem Gelände kann man halt einfach keinen Kran stellen.

Es ist an diesem sonnigen Dienstagmorgen noch nicht viel los in der Stadt.

Wir schlendern herum und landen schliesslich wieder auf der Piazza Grande.

Es ist noch nicht einmal Mittag und das Wetter ist einfach prächtig. Wir beschliessen noch zur berühmten Brücke im Valle Verzasca hochzufahren.

Andy hat auf der kurvigen Strasse viel Spass mit dem kleinen, aber gut motorisierten Seat. Ich kann nicht filmen, ich klammere mich am Türgriff fest… und geniesse es auch😬

Der weisse Berner Honda ist aber noch schneller als wir unterwegs Richtung Lavertezzo! Der LKW nervt ein bisschen…

Den mittelalterlichen Ponte dei Salti (wurde 1960 restauriert) haben wir beide schon mal besucht, aber es ist Jahrzehnte her.

Wir haben Spass mit Selfies, aber unsere Arme sind irgendwie einfach zu kurz😉

Das Wasser ist sehr sauber und unfassbar grün und die riesigen geschliffenen Steine sind sehr beeindruckend!

Auf dem Weg zurück halten wir auch noch bei der berühmten Staumauer an. Der Stausee hat nicht viel Wasser. Da oben hinter zig Kurven und Tunnels ist die Brücke.

Der Blick ins Tal ist im wahrsten Sinn Schwindel erregend. Gut, dass auch auf Telefon 143 (das Schweizer 24/7 Sorgentelefon) hingewiesen wird!

Auch diese berühmte Sehenswürdigkeit war interessant und hat uns gefallen.

Überhaupt hat uns dieser 2-Tage- Ausflug ins Tessin total Spass gemacht und wir hatten eine richtig gute Zeit. Auch verkehrstechnisch hat sich Montag-Dienstag gelohnt: Wir hatten kaum Verkehr und auch nur vergleichsweise wenig andere Touristen.

Da wir dieses Jahr keine richtig lange Reise mehr geplant haben, wird es wohl noch weitere solche Kurz-Trips geben, über die wir dann auch berichten werden. Bis zum nächsten Mal also… Danke fürs Mitlesen und bis bald 😘


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