Dienstag und Mittwoch regnet es schon wieder, wir besuchen das Kunsthaus Zürich und die Fondation Beyeler in Riehen. Wir waren beide schon ewig nicht mehr in einem Kunstmuseum. Auch wenn ich von Malerei und Co. nicht so viel verstehe… ich geniesse es immer sehr, in den grossen Räumen herumzuschlendern, mich hier und da auf etwas einzulassen, mich überraschen oder irritieren zu lassen… es hat gut getan!





Die einzigen beiden einigermassen sonnigen und vor allem trockenen Tage in der zweiten Herbstferienwoche sind Donnerstag und Freitag. Mit einem neuen Blumensträusschen sind wir parat und fahren früh am Mittwoch los, diesmal Richtung Westen!

Zuerst wird ein lang gehegter Wunsch erfüllt: wir besuchen das Papiliorama in Kerzers. Ein Erlebnis!!!







Aber im Papiliorama hat es zu viele Besucher für uns – nach 2 Stunden flüchten wir rauf in den wilden Neuenburger Jura. In Mont de Buttes, zuhinterst im Tal, haben wir mit Nomady einen Übernachtungsplatz gebucht, auf einer Wiese mitten im Wald auf ca. 1100 müM. Zuerst gibts natürlich Apéro, dann feine Cervelats und Kartoffeln. Wirklich weit ab von der Zivilisation sind wir nicht, aber auf der Strasse fährt keiner, es gibt kaum Lichtverschmutzung und man hört nichts ausser Kuhgebimmel von ganz weit weg… Wir verbringen einen ruhigen Abend und geniessen es, nochmal unterwegs zu sein.



Am nächsten Morgen machen wir uns früh auf Weg zum Creux du Van. Es hat noch nicht viele Leute, wir fahren hinauf und parkieren beim Restaurant Soliat. Von dort aus wandern wir zum nördlichen Aussichtspunkt und dann der Kante entlang bis zur anderen Seite (ca. 4 km) und wieder zurück. Für uns passionierte Faulenzer ist das schon eine ganz passable Strecke 😉
Es ist auf +/- 1300 müM ziemlich kalt, etwas neblig und recht windig, die Aussicht ist trotz grauem Wetter absolut spektakulär und beeindruckend. Es geht 500 m senkrecht runter! Wir sehen (weibliche) Steinböcke mit ihren Jungen von ganz nahe und es war wahrscheinlich ein Hermelin, welches so flink davon gerannt ist als wir kamen – zu schnell für Fotos, aber wir konnten es sicher eine Minute gut und auf wenige Meter beobachten , wie es über die Steinmauer hüpfte, kletterte und sich dann schlussendlich irgendwo darin versteckte.








Pause gibt’s auf der Wanderung mit süssem Kaffee aus dem Thermos und Schoggi-Guetzli und bei der Heimfahrt ein Sandwich oberhalb des Neuenburgersees. Am nächsten Tag regnet es wieder in Strömen und so ist die einzige Bus-Aktivität das Putzen und paratmachen für die nächste Reise…
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