Am Tag nach dem Regen-Pausen-Tag ist das Wetter leider auch noch nicht wirklich besser. Immerhin können wir im Trockenen zusammenpacken und machen uns auf den Weg zum Westkap.

In Nordfjordeid gibt’s Frühstück in einem coolen Café mit exzellentem Kaffee. Die Norweger stehen total auf Kaffee und man bekommt fast überall richtig guten und das in vielen Variationen, auch Cortado oder hier sogar „Swiss Cappuccino“ mit Kondensmilch und Schokolade😋



Nach dem Essen besuchen wir das Vikings-Museum Sagastad 🗡 – sehr lohnenswert!

Es ist sehr spannend, mehr über die Wikinger zu erfahren. In Sagastad wird im Detail auf die Beerdigungsrituale eingegangen. Hier wurde im 9. Jahrhundert König Audbjørn bei einer Schlacht mit Harald Schönhaar getötet. Er wurde zusammen mit seinen Besitztümern und Waffen, Opfertieren, wahrscheinlich auch Menschenopfern, in einem 30m langen Schiff verbrannt.




Die Knochenreste wurden eingesammelt und in einem irischen Topf aus Email zusammen mit den Schild-Knöpfen von mindestens 44 Kriegern unter einem 4m hohen Erdwall begraben.

Myklebust-Schiff: Man konnte die Grösse und Bauart dieses Bootes rekonstruieren und hat es mit den alten Methoden nachgebaut.





Sehr eindrucksvoll!!! Auch die Architektur mit dieser glänzend-spiegelnden Decke – voll WOW 🤩🤩🤩

…und auch lustig😂



Danach sind wir auf die Insel Vågsoy gefahren und auf schmalen Passstrassen zum Leuchtturm Kråkenes Fyr. immer ganz nahe am Fjord und ab und zu gabs auch mal ein paar Sonnenstrahlen. Beim Leuchtturm wars aber wieder vorbei damit. Das Meer ist wild und das Wetter bedeckt und extrem windig, beim Leuchtturm wird man fast weggeblasen!








Wir wollen eigentlich am Strand auf einen Zeltplatz – aber bei diesem Sturm wäre das kein Vergnügen gewesen. Also weiter Richtung Selje. Von unterwegs buchen wir eine Unterkunft in einem Ferienhaus: Günstig, altmodisch aber zweckmässig und sauber, die Dusche funktioniert… tipptopp!





Fast wäre daraus nichts geworden. Zwischen Windschutzscheibe und Cockpit gibt’s beim Bus einen Spalt auf der ganzen Länge. Zu dünn für Finger aber breit genug für Kreditkarten… und meine ist mir da reingerutscht, weil ich sie blöderweise beim Fahren aufs Armaturenbrett gelegt habe 😳🤪🤬
Zum Glück habe ich meinen real life Guardian Angel Mac Gyver dabei, der das Ding mit der Taschenlampe erspäht und mit wieder herausoperieren kann 😍

Am Morgen regnet es immer noch… zurück auf die Insel Vågsøy zum Kannesteinen…kleiner als erwartet, aber wie Andy sagt: Wir sind schon mehr Kilometer gefahren für weniger!!!



Impressionen von unterwegs Richtung Westkap – ab und zu zeigt sich doch ein Sonnenstrahl und wir sind vorsichtig optimistisch!







Nach etwa 1 1/2 Stunden erreichen wir das Westkap. 500 m über Meer mit einer grandiosen Aussicht auf die Küstenfjorde und Fjelle (Berge). Das Wetter spielt voll mit, es hat sogar ein bisschen Sonne und erstaunlich wenig Wind! Sehr cool dass wir diesen westlichsten Spot Skandinaviens bei gutem Wetter erleben dürfen😎









Danach fahren wir nach Åheim auf einen leeren Campingplatz am hintersten Ende einer Bucht des Vanylvsfjorden – es hat sogar ganz wenig Ebbe und Flut! Es ist ein bisschen sumpfig auf der Wiese – deshalb keine anderen Gäste 😉





Lange sitzen wir noch in der ☀️ Sebi spielt Gitarre 🎶 ich blogge 📝 und Andy fotografiert die zahlreichen Vögel📸





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