Auf 120 Hektar Wiesen und Waldland erstreckt sich der preisgekrönte Skulpturen-Garten Jupiter Artland ausserhalb von Edinburgh. Er wurde 2009 von Robert und Nicky Wilson gegründet. Mehr als 30 einzigartige Kunstwerke und Installationen sind permanent ausgestellt. Diese einzigartige Outdoor-Galerie besuchen wir heute!

Wir verbringen fast vier Stunden in dem Gelände. Mit Hilfe einer Art „Schatzkarte“ suchen wir die Kunstwerke im Wald und entlang der vielen kleinen Wege. Wir finden auch fast alles und vieles gefällt uns sehr!
Das hat uns am meisten beeindruckt und am besten gefallen.




In dem kleinen Bootshaus sind 100 Flaschen versteckt mit Wasser aus Flüssen der „British Isles“ (ganz UK plus Irland). Sehr poetische Installation, zusammen mit den kleinen japanischen Glöcklein auf der Insel gegenüber, die ihr feines Bimmeln („music of the souls“) über den See schicken.
In einem Wald sind in vielen grossen Bäumen grosse Steine so platziert worden, dass sie durch die Gewichte nicht beschädigt werden und diese sogar in sich aufnehmen und in den natürlichen weiteren Wuchs des Baums integrieren.









Eine im Boden versenkte Kammer, die total mit Amethysten ausgekleidet ist. Darum herum ein „Beet“ aus Obsidianen und ein Zaun aus vergoldetem Stacheldraht.








Die Kammer ist würfelförmig (etwa 3x3x3m) und eine schmale Treppe führt hinunter.
Das Glitzern im Sonnenlicht, das durchs Laub gefiltert wird, ist sehr sehr schön 🤩
Zwei Säulentürme stehen sich gegenüber, der eine reich verziert mit gothischen, der andere mit chinesischen Schnitzereien. Dazwischen ein Säulengang mit stark duftenden weissen Rosen. Aus Kontrast wird Harmonie.




Das Herzstück der Anlage sind sicher die speziell geformten Terrassenhügel und Teiche.
Das Kunstwerk heisst „Cells of life“ und beeindruckt durch seine immer wieder andere Ansichten, die sich beim Herumwandern bieten.



Und es macht Spass!

Auf den Hügeln sind Zell-ähnliche Skulpturen mit Inschriften.







Das Element Wasser wird sehr spielerisch und ästhetisch umgesetzt.






Wir sind lange auf den Hügeln und bei den kleinen Teichen umhergelaufen...
Dann gibt es Lunch im herzigen Café.




Einige Objekte stimmen traurig, zum Beispiel „Weeping Girls“.




Auch „I lay here for you“ macht uns nachdenklich, nachdem wir es endlich gefunden haben. Für diese Skulptur sind wir quer durch die Brombeeren und ein matschiges Bächlein im Wald rumgeirrt.

Hier noch einige weitere Kunstwerke, die uns gefallen haben oder irgendwie speziell waren …

















Ganz allgemein tut es uns gut, in der Sonne durch die schon herbstlichen Wälder zu spazieren und die schönen und überraschenden Aussichten zu geniessen.










Andy hat immer wieder Schmerzen in der Hüfte. Nach dem vielen rumlaufen jetzt auch. Aber wir haben eh nichts anderes mehr vor als einkaufen (in einem riesigen Tesco Superstore) und wechseln dann auf den auch riesigen Mortonhall Campingplatz in Edinburgh.



Wir installieren uns, es gibt Apéro und dann verbrauche ich noch die (fast) letzten Cervelats in einer Rösti, ein leckeres Znacht, zusammen mit einem Salat.
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