Nach der beeindruckenden Licht-Show über Monet in Les Baux fahren wir in die Nähe von Montpellier zu unserem zweitletzten, reservierten Zeltplatz. Wir hatten ja die Absicht, einen guten Winter-Campingplatz zu finden für spontane Fluchten aus der Kalt-Nass-Grau-Welt des Schweizer Mittellands.
Wir sind irgendwie aber nicht mehr so motiviert dafür, denn wir haben unser Paradies in Bras ja schon gefunden . Aber das warme sonnige Wetter geniessen wir sehr.
Dieser Platz ist voller als der letzte, am Sonntag dann sogar ausgebucht. Er liegt auch in einem Wald und hat mit Hecken oder Baumstämmen abgetrennte, grosse Parzellen. Hier gibt es viel mehr echte Camper (Vans, Motorhomes, Wohnwagen und sogar ein paar Zelte) und nur wenige dieser immer sehr steril wirkenden „Ferienhäuschen“. Man kann Croissants und Baguette bestellen. Die Leute an der Rezeption sind nett und können englisch. Man hört die nahe Schnellstrasse, ab und zu ein lautes Flugzeug und Esel 😊




Die Duschen sind gut und sauber. Es gibt Haken, eine Abstellfläche fürs Duschmittel, der Abfluss funktioniert und ist nicht voller Haare. Regulieren kann man die Temperatur nicht, aber es kommt genug Wasser, stabil warm und es spritzt nicht überall in der Gegend herum. Der Geschirr-Abwasch funktioniert auch gut. Alles in allem ist der Platz sicher zu empfehlen.







Wir verbringen den sonnigen Samstag am Strand von La Motte/Le Grand Travers. Noch ein letztes Mal Meer aufsaugen 🩵Sehr feiner Sand, wenig Leute, sauberes Wasser, ganz flaches Ufer, aber auch nur wenig Wellen. Parkplätze in der Nebensaison gratis und wenn man vor dem Mittag kommt, hat es noch viele freie Plätze. Andy hält es vier Stunden da mit mir aus, dann wird es ihm zu langweilig und wir packen zusammen. Ich hatte eben einen sehr spannenden Krimi mit dabei 😉 er nicht!





Ab morgen Sonntag wird es hier und quasi überall regnen und zwar nicht wenig! Am schlimmsten dann am Montag, da hätten wir zu einem ganz kleinen Platz in den Bergen hinter Montpellier gewechselt. Aber ehrlich gesagt und wie am Anfang schon erwähnt: Wir haben uns verliebt in Le Clos Madame und einfach keine Lust mehr, bei Regenwetter weitere mehr oder weniger akzeptable Sanitäranlagen auszuprobieren und unsere Privatsphäre auf einem weiteren Campingplatz zu suchen (opfern?). Und wir möchten auch wieder mal grillieren, was hier überall verboten ist.

Also gehen wir noch viele Leckereien einkaufen, die es bei uns so nicht gibt: Seafood-Apéro-Töpfchen, gesalzene Butter und viel 🐑🐐🐏Käse. Dann zurück zum Camping: Wir müssen den Rosé trinken, der jetzt im kleinen Kühlschrank keinen Platz mehr hat… so ein Jammer … 😉 zum Znacht gibt’s das, was wir an warmen Sommerabenden am liebsten haben: Salat und frisches Brot mit Butter und Käse und Fleisch.

Wer weiss, wann es das nächste Mal abends 20 Grad hat? Wahrscheinlich erst nächstes Jahr 😫
Am Morgen packen wir früh zusammen, es ist noch nicht mal richtig hell. Zwei Kaffee und um 8 Uhr los. Sonntags hat es weniger LKWs und wir kommen wirklich zügig voran.




Schon um halb eins überqueren wir die Grenze in Genf – wir hätten mehr Wein mitnehmen können, wie immer will niemand etwas von uns wissen!
Wenig Verkehr in Frankreich – dann die Schweiz: Viele Baustellen und Stau😕


Auf dem ganzen Weg überall wunderschön eingefärbte Herbstbäume und eigentlich auch überall etwas oder sogar ziemlich sonnig ☀️ vor allem auch in der Schweiz und bei uns zuhause! Es soll uns also niemand mehr beschuldigen (wie letztes mal 😉), wir hätten das schlechte Wetter mitgebracht!













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