Der Romsdalfjorden ist schön, aber bei schönem Wetter schöner. Wir fahren nach But an der Westküste und nehmen die Landschaftsroute „Atlanterhavsveien“ in Angriff. Unterwegs noch kleiner Stopp in Åndalsnes und eine Fähre und ein Versuch Taschentücher und Eier einzukaufen an einem Sonntag (alles geschlossen ausser ab und zu ein Tankstellen-Shop, die haben aber nur Limonaden, Süsses, Motorenöl, 🌭 und 🍔 ).




Auf visitnorway.com wird die Atlantikstrasse so beschrieben:
„Schönste Autofahrt der Welt und in Norwegen zum Bauwerk des Jahrhunderts gekürt, 8274 Meter lang und 1989 fertiggestellt. Die acht Brücken schlängeln sich zwischen Inseln, Holmen und Schären und sind untereinander durch herausfordernde Straßenabschnitte verbunden, die im Gestein dieser Küstenlandschaft fest verankert sind. Die Altantikstraße ist ein zusammenhängendes Erlebnis von Küste, Kultur und Geschichte. Die Kontraste zwischen einer Fahrt bei glatter See und glitzernder Sonne oder tosenden Wellen und nordwestlichem Sturm sind unbeschreiblich.“
Wir haben es so erlebt:



… passend dazu:
Auf einen herzigen Camping gleich am Meer, etwas nördlich von Kårvåg auf der Insel Averøy, mieten wir uns eine „Hytter“ mit Küche, Bad und 2×2 Etagenbetten. Erst mal trocken werden…



Am nächsten Morgen ist es tatsächlich trocken und die Sonne güxelt ein bitzeli👍👍👍 nach dem späten Frühstück fahren wir die „Atlantic road“ gleich ZWEI Mal!





Cool dass es heute geklappt hat mit besserem Wetter. Die Kombination von Brücken, Inseln und Meer ist schon einmalig!















Danach besichtigen wir die Stabkirche von Kvernes. Wir werden von drei engagierten und sehr freundlichen jungen Menschen im Talar begrüsst. Diese Stabkirche ist speziell, weil bei Renovationen bemerkt wurde, dass sie gar nicht aus dem 13. Jahrhundert stammt, sondern 300 Jahre später erbaut wurde – als einzige Stabkirche nach der Reformation also. Naja. Für uns nicht so ein wichtiges Detail.





Die Kirche liegt an einer Kreuzung von vier Fjorden. Neben dem alten roten Gebäude wurde später noch eine zweite Kirche errichtet. Die Neue ist karg, kein Gold, keine bunten Scheiben… – aber auch die Alte ist sehr anders als Kirchen bei uns oder im Süden… die Holzschnitzereien archaischer, weniger gekünstelt, eher volksnahe und „irgendwie wikingerhaft“… ein besonderer Ort auf jeden Fall.






Danach weiter Richtung Kristiansund. Wir passieren den „Atlantic Ocean“ Freifjordtunnel, der uns auf einer Länge von 5 km mit 10% Gefälle 130 m unter Meeresspiegel auf eine der vier Stadtteil-Inseln führt.



Es ist Montag – alles noch ziemlich tote Hose hier. Wir essen Klippfisch (Kabeljau, Spezialität von hier), Shrimpsalat und Pizza. Nach dem leckeren Essen noch ein Bummel durch ein Einkaufszentrum und Weinvorrat auffüllen im Vinmonopolet, dann zurück auf die Insel.







Nach dem Znacht macht Sebi für uns ein Feuer in einer kleinen Hütte am Rand der Insel. Die Möwen rufen, zetern, quaken, … unglaublich wie viele verschiedene Töne sie produzieren können. Wir quatschen auch und tauschen Fotos aus, staunen dass es gar nicht dunkel wird und dass man die Atlantikstrasse von hier aus sehen kann.



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Offensichtlich ein super Erlebnis – und für einmal auch neu fürmich
! Gewaltig Amächelig! Weiter soo und hrzlichen Dank für den tollen
Reisebericht ! Hier Endlose Hitze und überall Wasserknappheit !!
Herzlich K o n
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